Neuseeland
Südinsel - Teil 3
Mittwoch, 22.10.2008
Dunedin – Otago Peninsula – Moreaki
Bevor wir Dunedin am heutigen Morgen verließen, machten wir uns noch auf die Suche nach der steilsten Straße der Welt… und wir fanden sie.
Beruhigt konnten wir nun die Otago Peninsula – eine von Dunedin vorgelagerte Halbinsel erkunden. Dort wanderten wir zur Chasm.
Wobei mich auf dem Rückweg diese beiden Schäfchen in Entzückung versetzten.
Donnerstag, 23.10.2008
Moreaki – Oamaru
Bevor wir Moreaki an diesem, etwas bewölkten Tag, verließen, stolperten wir über diese Ansammlung an Steinen.
In Oamaru mussten wir unsere Powermaschine von Camper dann ziemlich drosseln – aber für diese kleinen Kerle taten wir das doch gerne.
Freitag, 24.10.2008
Oamaru – Mount Cook
Nachdem wir inzwischen genug Strände gesehen hatten, fuhren wir heute wieder ins Landesinnere zum höchsten Berg Australasiens: Aoraki/Mount Cook (3755m).
Auf dem Weg dort hin besuchten wir die Elephant Rocks. Nachdem wir auf unserer Reise, vorallem hier auf der Südinsel, einen Herr der Ringe Drehort nach dem nächsten zu Gesicht bekammen, dienten die Elephant Rocks als Kullise für die Chroniken von Narnia, welche übrigens auch hier in Neuseeland gedreht wurden.
Als wir dann aber Twizel erreichten, standen wir jedoch wieder vor einem der Herr der Ringe Sets. Dort fand die größte Filmschlacht aller Zeiten statt. Auf dem Landstrich vor Twizel kämpften ca. 1500 Statisten bei der Schlacht um Mittelerde. Da brauch ich euch nicht zu sagen, dass wir das Blut noch förmlich riechen konnten, und die schmerzverzerrten Schreie der gefallenen Krieger uns noch nächtelang in den Träumen verfolgten.
Das Schlachtfeld hinter uns gelassen, erreichten wir einige Kilometer später Lake Pukaki mit einem gigantischen Ausblick auf den Mount Cook.
Samstag, 25.10.2008
Mount Cook – Lake Tekapo
Nach einer Nacht im Schatten des riesigen Mount Cooks, unternahmen wir am heutigen Tag eine Wanderung im Hooker Valley.
Dort fand ein Photoshooting für den neuen Outdoor Katalog der schweizer Firma Mammut statt.
Anschließend an unsere Wanderung kehrten wir dem Mount Cook unseren Rücken und tuckerten Richtung Lake Tekapo. Hier noch einen letzten Blick auf den Mount Cook und das immer schlechter werdende Wetter.
Sonntag, 26.10.2008
Lake Tekapo – Rakaia Huts
Nachdem sich das Wetter nicht besserte und es am gestrigen Spätnachmittag auch noch zu schneien begann, fanden wir am nächsten Morgen, als wir unseren Camper verließen, folgendes Panorama vor.
Auf dem Weg Richtung Küste, ließen wir die Berge wieder hinter uns.
Am Abend erreichten wir Rakaia Huts – dort konnten wir zum ersten Mal sehen, wie ein Fluss im Meer mündete.
Montag, 27.10.2008
Rakaia Huts
Heute blieben wir einen weiteren Tag in Rakaia Huts, um den Tag mit Lesen und Nichts Tun zu verbringen.
Dienstag, 28.10.2008
Rakaia Huts – Akaroa – Lyttelton – Christchurch
Heute ging es auf zur letzten Etappe unserer Neuseelandreise. Unser erstes Ziel hieß Akaroa, ein „französisches Dörfchen“, das im Sommer von Touristen nur so wimmelt. Wenn überhaupt war das Örtchen nur französisch angehaucht. Aber alles in allem war es wenigstens ein ganz nettes Dörfchen.
Erneut enttäuscht wurden wir, als wir den Ort Lyttelton erreichten: Eine hässliche Stadt in einer eigentlich ganz schönen Umgebung, mit einem hässlichen Hafen. Im Reiseführer hieß es, dass es auf Grund der schönen Lage (was ich bestätigen kann), seinen netten alten Gebäuden, Cafes und Bars, am Wochenende ein beliebtes Ausflugsziel ist. Wir empfanden es allerdings nicht ganz so. Noch im Nachhinein fragten wir uns, wieso die Leute hier her kommen sollten!?
Unsere vorletzte Nacht verbrachten wir in Sumner, einem recht schönen Vorort von Christchurch.
Mittwoch, 29.10.2008
Christchurch
Auf dem Weg zu unserem Campingplatz fuhren wir einmal kurz durch Christchurch, wohl wissend aus unserer Erfahrung hier, dass wir von der Stadt nicht allzu viel erwarten konnten.
Somit sind auch die einzigen Bilder, welche wir von Christchurch haben, diese kleinen Entchen, die es sich vor unserem Camper gemütlich machten.
Donnerstag, 30.10.2008
Christchurch – Brisbane
Nachdem der Camper abgegeben war, ging es hoch in die Lüfte, um 3,5 Stunden später in Brisbane zu landen. Und da san mer jetzt! Des wars!
