Neuseeland

Südinsel - Teil 1

Sonntag, 05.10.2008
Wellington – Picton – Blenheim

Nach einem ziemlich stürmischen Samstag, ging es am heutigen Tag bei weit besserem Wetter hinüber auf die Südinsel. Dabei konnten wir uns glücklich schätzen, da wir zwei Tage später von einem orkanartigen Sturm auf der Nordinsel hörten, bei dem sogar einige Gegenden evakuiert werden mussten. Ohne Seekrank zu werden erreichten wir also die geschützten Marlborough Sounds, um dann wenig später in den Hafen von Picton einzufahren.

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Von Picton ging es dann noch ca. 30km in südliche Richtung nach Blenheim.

 

Montag, 06.10.2008
Blenheim – Kaikoura

An dem heutigen Tag hatten wir wieder einmal Glück was das Wetter betraf, und somit stand einer traumhaften Fahrt entlang der Ostküste nach Kaikoura nichts mehr im Wege.

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In Kaikoura angekommen – welches meiner Meinung nach zu einem der schönsten Plätze Neuseelands gehörte – machten wir uns gleich auf, um die Robbenkolonie zu besuchen.

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Wenn er einmal aus seinem Schläfchen erwachte, konnte dieser kleine Kerl folgende Aussicht genießen.

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Ich war einfach nur hin und weg vor Begeisterung, von diesem wunderschönen Platz Erde!

Von der Robbenkolonie ging es dann los zu einer kleinen Wanderung entlang der Küste.

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Dabei kam auf, dass Daniel einen ganz besonderen Draht zu folgenden Tierchen hatte. Aus diesem Grund maße ich es mir an zu behaupten, dass er dem Pferdeflüsterer ernsthaft Konkurrenz bereiten könnte, und dass wir ihn und seine Fähigkeiten in naher Zukunft in einem neuen Hollywood Blockbuster bewundern können.

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Ein Filmposter hätten wir ja schon.

Als wir am Abend von unserer Wanderung zurück kamen, hatte diese kleine Robbe riesigen Badespass.

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Auf dem Weg zu unserem Zeltplatz, gab es einen Stand, bei dem eine Dame ziemlich günstige Köstlichkeiten zubereitete.

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Dienstag, 07.10.2008
Kaikoura – Christchurch

Heute legten wir unsere letzte Etappe mit unserem Auto zurück, denn schon morgen konnten wir dieses gegen unseren langersehnten Camper eintauschen.

 

Mittwoch, 08.10.2008
Christchurch – Hanmer Springs

Nachdem wir den heutigen Tag größten Teils damit verbrachten das Auto zurück zugeben, den Camper in Empfang zu nehmen und uns Vorräte für die kommenden Tage einzukaufen, machten wir uns erst am Spätnachmittag auf nach Hanmer Springs. Dabei führte uns unser Weg ins Landesinnere und wieder hoch in den Norden.

Auf diesem Bild ist unser super Camper zu sehen. Die Frage welcher von den dreien wohl unserer ist, könnt ihr auf Grund unseres „Budgets“ selbst beantworten.

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Donnerstag, 09.10.2008
Hanmer Springs – Nelson – Motueka

Am heutigen Tag fuhren wir an die Küste nach Nelson.

Folgendes Bild entstand kurz nach Hanmer Springs.

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Etwas ungemütlicher wurde es dann, als wir den Arthurs Pass passierten und es dann auch noch zu schneien begann.

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Schließlich erreichten wir, trotz Sommerreifen und fehlender Schneeketten, die Küste. Die im Reiseführer angepriesene Schönheit der Stadt, suchten wir mal wieder vergeblich, sodass wir eine Stunde später Nelson den Rücken kehrten und uns auf die Suche nach einem geeigneten Stellplatz für die Nacht machten.

 

Freitag, 10.10.2008
Motueka – Kaiteriteri

Nachdem wir heute schon recht früh von unserem Wecker geweckt wurden und unser Camper direkt am Strand stand, konnten wir einen traumhaften Sonnenaufgang mit erleben. Da das Meer einfach nur wunderschön und einladend aussah, konnte mich nicht mal das wirklich schrecklich kalte Wasser davon abhalten, in die Fluten zu stürzen.

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Wenig später machten wir uns frohen Mutes auf den Weg nach Kaiteriteri. Da der Abel Tasman National Park nicht per Straße zu erreichen ist, mussten wir ein Sea-Taxi nehmen, um zu dem Ausgangspunkt zu gelangen, bei dem unsere heutige Wanderung beginnen sollte.

Die Bootsfahrt dorthin war sehr schön, jedoch auch sehr windig und kalt, wie man vielleicht auf dem folgenden Bild erkennen kann.

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Dabei bekamen wir auch diese Eigenart der Natur zu sehen.

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Bei der darauf folgenden Wanderung, passierten wir traumhafte Strände, sehr schöne Wälder und wie schon so oft – unglaublich viel unberührte Natur.

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Auf Grund unserer körperlichen Fitness, erreichten wir unser Ziel schon um einiges Früher, als eingeplant war, sodass wir an dieser traumhaften Bucht noch unsere mitgebrachten Käsebrote verspeisen konnten, bevor wir wieder von unserem Boot abgeholt wurden.

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Samstag, 11.10.2008
Kaiteriteri – Farewell Spit (Golden Bay)

Unser heutiges Ziel hieß Farewell Spit, eine 26 km lange, sichelförmige Sanddüne und gleichzeitlich der nordwestlichste Punkt der Insel.

farewellspit

 

Sonntag, 12.10.2008
Farewell Spit – Hokitikia

Hokitikia ist ein kleines und eines der wenigen Städtchen an der Westküste der Insel. Nach einer ziemlich langen Fahrt erreichten wir dieses erst am Abend des heutigen Tages.

hokitikia

 

Montag, 13.10.2008
Hokitikia – Franz Josef Glacier

Heute sollten wir den berühmten Franz Josef Glacier zu Gesicht bekommen. Davor besuchten wir jedoch noch das Örtchen Okarito, welches uns auf Grund seiner Abgeschiedenheit und seiner Population von 30 Leuten, ziemlich faszinierte.

Nach einer Wanderung dort, gab es am Bänkchen des Dorfplatzes Mittagessen, welches aus Brot, Käse und Karotten bestand. Als Nachtisch gab es eine leckere Kokosnuss, die ich besonders genoss, da diese mich einen halben Fingernagel und jede Menge Blut kostete.

Wie auf dem folgenden Bild zu sehen ist, konnten Daniel all die ausländischen Götzen und Religionen nicht von seinem wahren und heimischen Glauben abbringen. In gewohnter Manier betete er ein Tischgebet, bevor wir mit dem Essen begannen.

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Hier gab es übrigens auch die wohl kleinste und schönste Jugendherberge…

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Gestärkt machten wir uns schließlich auf den Weg zum Franz Josef Gletscher. Nachdem ich einen Gletscher (bis jetzt) immer hoch in den Bergen vermutet hatte, war ich doch ziemlich erstaunt, als wir uns fast noch auf Meereshöhe befanden und plötzlich der Franz Josef Gletscher vor uns auftauchte.

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Location now

Aurich, GER