Seattle und Olympia Nationalpark

Sonntag, 31.08.2008

Penticton – Seattle

Am heutigen Tag betrat ich zum ersten Mal den Boden der Vereinigten Staaten, ein Land das - seit ich mich erinnern kann – mein ärgster Feind war. Schließlich konnte ich ja nicht ständig über ein Land lästern, ohne es mir vorher einmal genauer angesehen zu haben.

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Allerdings wurde mir dieser erste Tag, zum unliebsten der ganzen Reise – eigentlich ganz wie ich es erwartet hatte!

Der Wahnsinn begann damit, dass je näher wir Seattle kamen, desto mehrspuriger wurde der Highway. Zwischenzeitlich verfügte der Highway über 6 Spuren – natürlich in eine Richtung!

In Seattle angekommen ging es erst einmal darum einen Campingplatz ausfindig zu machen, was sich allerdings als nicht allzu leicht herausstellte.

Zirka eine Stunde später erreichten wir dann den Campingplatz KOA Seattle/Tacoma (nicht zu empfehlen). Als die nette Dame am Empfang uns allerdings den Preis für eine Nacht nannte, waren wir erst mal geschockt – 49 US$ pro Nacht, in Kanada kostet der teuerste Campingplatz gerade mal etwas mehr als die Hälfte. Bei diesem Preis hätten wir eigentlich den best ausgestattetsten, saubersten und schönsten Campground überhaupt erwarten können!

Anhand meiner Schreibweise kann man erkennen, dass dies nicht annähernd der Fall war. Später fanden wir dann heraus, dass dies der zweitteuerste Campingplatz nach Las Vegas war.

Nachdem wir nun Unsummen für diese eine Nacht ausgegeben hatten, machten wir uns auf den Weg zum Supermarkt. Diesen zu finden war ebenfalls kein leichtes Unterfangen. Allerdings bekamen wir somit die Gelegenheit die „Schönheit“ der amerikanischen Vororte zu genießen. Müde und hungrig von der Fahrt, verärgert durch den hohen Preis und deprimiert von unserer Umgebung, war mir wirklich zum Heulen zu Mute.

Letztendlich hatten wir alle Einkäufe in Tüten verpackt und wollten diese mit Kreditkarte bezahlen – was hier ja Gang und Gebe ist – als die Dame an der Kasse meinte das gehe nicht. US$ hatten wir bis zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht. Somit standen wir also da! Die Leute hinter uns dachten sich wahrscheinlich auch ihren Teil! Zum Glück bekam das ganze ein freundlicher Türke mit, welcher für uns bezahlte und im Gegenzug unsere kanadischen Dollar entgegennahm. Aber wenigsten war das später liebevoll zubereitete Abendessen ein Gaumenschmaus von ganz besonderer Sorte.

 

Montag, 01.09.2008

Seattle – Olympia

Am heutigen Tag ging es in die große Stadt.

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Damit wir den Stadtkern erreichten, mussten wir erst einmal durch kilometerlanges, hässliches Gelände. Einen Parkplatz gefunden, machten wir uns auf den Weg nach Downtown. Dort gab es dann sogar einige alte, überwiegend aus Backstein bestehende, Gebäude.

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Auch eine alte Arkade haben wir entdeckt.

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Die meiste Zeit verbrachten wir dann in einem überaus interessanten Buchladen, den wir auf dem Weg entdeckt hatten. Danach besuchten wir noch den berühmten Fischmarkt, auf dem allerdings nicht nur Fisch verkauft wurde, und entdeckten dabei das Lokal, welches als Drehort von „Schlaflos in Seattle“ diente.

Nach einem schönen Nachmittag wollten wir noch einige Minuten am Pier in der Sonne verbringen. Aber anstatt das Meeresrauschen und den Salzgeruch fanden wir nur Autolärm und deren Abgase vor. Clever wie sie sind, wurde zwischen den Wohngebäuden und dem Meer auf DREI Ebenen eine vierspurige und zwei dreispurige Straße gebaut. So dass aus deinem Meerblick, den du eigentlich haben könntest, ganz schnell ein Ausblick auf Stahlbeton und vorbeihuschende Kraftfahrzeuge wird.

Abends ging es dann noch ganz schnell in das weiter südlich gelegene Olympia.

 

Dienstag, 02.09.2008

Olympia – Port Angeles

Heute ging es in den Olympia Nationalpark, nach Port Angeles. Unsere Fahrt verlief entlang der Küste, und war daher geprägt von Meer und den Bergen des Parks im Landesinneren. In Port Angeles konnten wir dann die Nordseite Vancouver Islands sehen, da diese von hier nur ca. 50km durch das Wasser getrennt war.

 

Mittwoch, 03.09.2008

Port Angeles – Pacific Beach

Heute ging es von dem nördlich gelegenen Port Angeles entlang der Pazifikküste in das weiter südliche Pacific Beach.

Auf dem Weg dorthin machten wir zufällig an einem Strandteil halt, den man mit Worten nicht zu beschreiben vermag.

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Bevor wir Pacific Beach erreichten fuhren wir durch ein Indianisches Reservat, in welchem mystische Dinge vor sich gingen.

Dort angekommen fanden wir einen kleinen Ort an einem riesigen Sandstrand vor. Auf Grund dessen und dem rauen Klima entschlossen wir uns sofort die restlichen zwei Tage hier zu verbringen.

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Was wirklich die beste Entscheidung überhaupt war und auf Grund dessen wir zwei super schöne Tage erlebten.

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Donnerstag, 04.09.2008

Pacific Beach

Miri beim Philosophieren.

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Dani träumt von der großen, weiten Welt.

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Freitag, 05.09.2008

Pacific Beach – Vancouver

Heute ging es die ganzen 450km zurück nach Vancouver. Endlich waren wir wieder zu Hause! Es war wirklich ein schönes Gefühl nach dem ganzen Reisen wieder in unser geliebtes Vancouver zu kommen.

Nachdem wir unsere ganzen Sachen aus dem Auto ausgeräumt hatten und unsere Wäsche in der Waschmaschine war, gab es noch ein von Voika gekochtes Süppchen. Danach saßen wir noch eine Weile, aßen Nachtisch und unterhielten uns.

 

Samstag, 06.09.2008

Vancouver

Heute ging es, nach einem Frühstück in Voikas Stammlokal, zum Flughafen um unser Auto abzugeben. Auf dem Rückweg wurden noch ein paar Erledigungen in der Stadt gemacht, um dann den Nachmittag mit Packen und nichts tun zu verbringen. Am Abend haben wir unsere Gastgeberin dann in ihr lieblings Fish and Chips – Restaurant ausgeführt. Daheim gab es dann als Nachtisch noch einen frischen Apfelstrudel mit Eis. Wir wurden also absolut verwöhnt!

 

Sonntag, 07.09.2008

Vancouver - Auckland

Nach einem Frühstück und einer Fahrt durch das Villenviertel Coquitlams, haben Voika und Daniel Mittagessen gekocht, während ich an unserem Bericht weiter schrieb.

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Nach einem leckeren Mittag bzw. Nachmittagessen war es dann auch schon so weit und wir machten uns mit Voika, die uns fuhr, auf den Weg zum Flughafen.

Nach weiteren drei Stunden auf dem Flughafen, hob um 21:20 Uhr Vancouver-Zeit, unser Flugzeug nach Auckland ab, wo wir 13 Stunden später sicher landen sollten.

Location now

Aurich, GER