Neuseeland
Nordinsel - Teil 3
Samstag, 27.09.2008
New Plymouth – Ohakune
Heute führte uns unser Weg wieder ins Landesinnere der Nordinsel – in den Tongario National Park. (Für die eingefleischten Herr der Ringe Fans unter euch, hier wurden Szenen wie „Ithilien“, „Mordor“, „Emyn Muil“, „Mount Doom“ und „Plains of Gorgoroth“ gedreht.) Als wir am Nachmittag an unserem Zeltplatz ankamen, war das Wetter sehr windig und regnerisch, sodass wir den restlichen Tag mit lesen und schlafen verbrachten.
Sonntag, 28.09.2008
Ohakune
Nachdem heute zum Glück wieder die Sonne schien, machten wir uns auf den Weg tief hinein in den Nationalpark zum 2797m hohen Mt. Ruapehu. Nachdem wir gestern, aufgrund der Wolken, den Berg nicht sehen konnten und wir uns schon gewundert hatten, wohin all die Leute zum Skifahren gingen, waren wir am heutigen Tag umso mehr beeindruckt als da plötzlich dieser riesige Vulkan vor uns stand. Anscheinend fahren hier allerdings nicht nur Menschen Ski.
Unsere Wanderung ging dieses Mal nicht in schwindelerregende Höhen sondern eher einige Kilometer zwischen den Bergen hindurch. Schließlich erreichten wir unser Ziel – den Lower Tama Lake.
Dort suchten wir uns dann ein geschütztes, sonniges Plätzchen, um unsere mitgebrachten Leckereien zu verzehren.
Danach ruhten wir uns noch ein wenig aus und genossen die Sonne.
Bevor wir Drei uns dann wieder auf dem Rückweg machten.
Nachdem wir heute solch einen sonnigen Tag hatten, wurde es Nachts dafür bitter kalt – unser Zelt war gefroren! Beim Abendessen hatten wir ein langes Gespräch mit einem deutschen Pärchen – beides Geophysiker, die hierher ausgewandert sind. Die konnten uns das mit den Vulkanen und den ständigen Erdbeben hier ganz genau erklären. Nachdem sie meinten, dass der Vulkan hier immer Ausbrechen könnte, haben sie uns auch gleich Tipps gegeben, wie wir hier am schnellsten weg kommen, falls es mal einen Alarm geben sollte… natürlich werdet ihr euch vorstellen können, dass ich, als in der Nacht plötzlich der Alarm los ging gleich senkrecht im Zelt saß!
Montag, 29.09.2008
Ohakune – Taupo
Nachdem ihr auch weiterhin von uns Emails erhalten habt, könnt ihr davon ausgehen, dass wir die Nacht - geprägt von Kälte und Vulkanausbrüchen - heil überlebt haben.
Somit machten wir uns auf dem Weg zum Lake Taupo. Ein See von doch recht annehmlichen Ausmaßen.
Dort angekommen wanderten wir durch die Craters of the Moon – ein weiteres Zeugnis von geothermischen Aktivitäten.
Dienstag, 30.09.2008
Taupo
Heute statteten wir den Aratiatia Rapids einen Besuch ab. Dieser Fluß und das dazu gehörige Kraftwerk versorgen die Stadt und den ganzen Umkreis mit Strom.
Auf dem folgenden Bild seht ihr die Schleusen… und mich.
Des Weiteren seht ihr den Fluss vor dem öffnen der Schleusen.
Dann das öffnen der Schleusen… diese Mal leider ohne mich.
Und dann natürlich noch den Fluss nach dem öffnen der Schleusen.
Mittwoch, 01.10.2008
Taupo – Napier
Heute ging es wieder an die Ostküste der Nordinsel in die Schickimicki-Stadt Napier.
Dort war es zwar nicht wirklich Schickimicki und auch nicht so super schön, sodass wir nicht mal irgendwelche Photos zum zeigen haben. Außerdem sind wir dann am nächsten Tag auch gleich wieder abgereist.
Donnerstag, 02.10.2008
Napier – Wellington
Wie bereits oben erwähnt, fuhren wir heute an das südlichste Ende der Insel in die Hauptstadt Neuseelands – Wellington.
Freitag, 03.10.2008
Wellington
Am heutigen Tag machten wir uns auf zu einem Aussichtspunkt der Stadt.
Wie wir aber gleich am ersten Tag feststellten, ist Wellington wirklich um einiges schöner als Auckland.
Den Nachmittag verbrachten wir im Nationalmuseum („Te Papa“) Neuseelands, das wirklich sehr interessant war.
Samstag, 04.10.2008
Wellington
Heute wollten wir uns noch ein bisschen die Stadt anschauen, aber aufgrund des wirklich sehr starken Windes und des Regenwetters verbrachten wir unsere Zeit in einem Pub bei einem Glas Bier, dann in einem Bücherladen, um anschließend in einem indischen Restaurant zu dinieren – da es unser letzter Abend zu Dritt war.
Sonntag, 05.10.2008
Wellington – Picton (South Island)
Heute früh wurden unsere Zelte zusammen gepackt, Gilli am Flughafen rausgeworfen und uns selbst, samt Auto, auf die Fähre verfrachtet, die uns nach einer dreistündigen Fahrt auf der Südinsel absetzte.
