Neuseeland

Nordinsel - Teil 2

Mittwoch, 17.09.2008
Ninety Mile Beach – Matakohe

Der Sonnenschein der letzten Tage legte heute mal eine Pause ein, sodass bewölktes bis regnerischen Wetter vorherrschte. Auf dem Weg nach Matakohe, das uns wieder in den Süden zurück nach Auckland führte, durchfuhren wir den Waipoua Kauri Forest.

Dort trafen wir auf einige Bäume, deren Alter und Größe einfach nur gigantisch waren.

Der Baum auf dem folgenden Bild ist um die 1600 Jahre alt und von beachtlicher Größe.

kauri1

Auf dem nächsten Bild ist ein Baum zu sehen der sogar noch 400 Jahre älter ist, als der Obige.

kauri2

 

Donnerstag, 18.09.2008
Matakohe – Coromandel

Heute hatten wir erneut eine lange Strecke zurück zu legen. (Mal abgesehen davon, dass man in Deutschland die Strecke in der halben Zeit zurück legen könnte, was hier aber auf Grund der Straßenverhältnisse und der Geschwindigkeitsbegrenzung unmöglich ist.)

Auf dem Weg nach Coromandel passierten wir noch einmal das „schöne“ Auckland, um dann die weiter im Osten gelegene Coromandel Halbinsel entlang zu tuckern.

matakohecoromandel

 

Freitag, 19.09.2008
Coromandel

Heute ging unser Tagesausflug an die Spitze der Coromandel Halbinsel, um von dort einen Teil des Coromandel Coastal Walkway zu laufen. Die Strecke zog sich hin, da die schon sehr kurvenreichen Straßen einige Kilometer später auch noch zu Schotterstraßen wurden und entlang steilen Abhängen verliefen… aber die traumhafte Landschaft war all die Mühe wert.

coro1

Die vierstündige Wanderung war dann sehr geprägt von Schafen.

coro2

Aber am aller liebsten hatte ich diesen kleinen schwarzen Kerl.

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Auf dem Rückweg bescherte uns die unter gehende Sonne ein traumhaftes Licht, welches der Landschaft wieder ein ganz anderes Aussehen verlieh.

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Samstag, 20.09.2008
Coromandel – Papamoa Beach

Auf dem Weg weiter in den Süden nach Papamoa Beach, legten wir unseren ersten Stop in dem kleinen Örtchen Hahei ein.

hahai

Danach machten wir noch Halt am Opoutere Beach, um dort einen kleinen Spaziergang zu machen.

opouterebeach

 

Sonntag, 21.09.2008
Papamoa Beach

Auf Grund des schönen Campingplatzes und dessen super Lage, verbrachten wir den heutigen Tag einmal mit Ausschlafen, Bier, Essen und einfach mal „Nichts-Tun“.

 

Montag, 22.09.2008
Papamoa Beach – Rotorua

Heute erreichten wir die im landesinneren gelegenen Stadt Rotorua, deren Stadtkern eigentlich recht schön war.

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Der Ort ist von Schwefel und unterirdischen warmen Quellen geprägt.

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Außerdem ist hier die Maorische Kultur noch stark vertreten. Auf dem folgenden Bild sieht man zwei Maoris, einer davon wurde etwas aufdringlich.

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Zum Glück erschien dann wie aus dem Nichts ein Maori-Krieger aus dem Nebel, um mich aus den Händen des gemeinen Lüstlings zu befreien.

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Ende gut, alles Gut.

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Dienstag, 23.09.2008
Rotorua – Waitamo Caves

Heute ging es im landesinneren weiter gen Westen nach Waitamo Caves. Dort angekommen erkundeten wir die berühmten Glowworm Caves, welche ganz romantisch waren – zumindest wenn es sich um wirkliche Glühwürmchen handelte und nicht wie von uns vermutet, um LEDs.

 

Mittwoch, 24.09.2008
Waitamo Caves

Nach dem gestrigen regnerischen Tag schien heute wieder die Sonne, sodass wir uns entschieden haben einen Ausflug an die abgeschiedene Westküste zu machen.

Auf dem Weg dorthin passierten wir eine Natursteinbrücke,…

naturalbridge

… die imposanten Marokopa Falls…

marokopafalls

… und reizvoll schöne Landschaften.

marokopalandscape

Zu diesem Zeitpunkt waren wir noch in dem naiven Glauben, dass all die grünen Hügel von Mutter Natur geschaffen wurden. Aber inzwischen wissen wir ja - alles abgebrannt und neu gesät.

Vor Neid schier zerfressen, versuchte Daniel bei jeder Gelegenheit mir den Titel „Wanderer des Jahres 2008“ streitig zu machen.

danielwanderer

Als sich dann der Marokopa Beach allmählich vor uns ausbreitete, waren wir sichtlich beeindruckt.

Einen Blick nach links:

marokopabeachlinks

Und einen Blick nach rechts:

marokopabeachright

Einfach nur wunderschön.

 

Donnerstag, 25.09.2008
Waitomo Caves – New Plymouth

Am heutigen Tag fuhren wir an die Westküste und von dort aus in den Süden bis nach New Plymouth. Die Stadt war – wie bis jetzt fast immer – nicht wirklich schön. Jedoch ist sie sehr schön zwischen Meer und dem Mt. Taranaki gelegen. Auf Grund des kilometerweiten Flachlandes war es dann doch sehr sonderbar, als plötzlich der 2515m hohe Vulkan mit seiner schneebedeckten Spitze vor uns auftauchte.

 

Freitag, 26.09.2008
New Plymouth

Heute ging es mit einem Vesper von Subway ausgestattet zum Mt. Taranaki. Beim Visitor Informationcenter am Fuss des Berges erkundigten wir uns erst mal über die Wetterlage und die Ausbruchswahrscheinlichkeit des Berges. Dann konnte unsere fünfstündige Rundwanderung auch schon los gehen. Die Strecke war teilweise sehr steil und abenteuerlich. Ein falscher Schritt auf der Schneefläche und man wäre den ganzen Abhang hinunter gerutscht.

taranaki1

Nachdem wir dann wieder die Schneegrenze hinter uns gelassen hatten, konnten wir unsere wohlverdiente Pause einlegen. Auf dem folgenden Bild sieht man unser Subwayvesper, mein Bier mit Halterung und mich – nicht allzu vorteilhaft, wie ich zugeben muss! Zu meiner Verteidigung, die Jungs sahen auch nicht besser aus. Sie waren sich nur zu fein für die Hochglanzaufnahmen.

taranaki2

Natürlich schafften wir es ohne tragische Vorkommnisse – sieht man von den stinkenden Tierkadavern auf den Wegen ab – zurück zum Fuss des Berges und unserem Auto.

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Location now

Aurich, GER