Neuseeland
Nordinsel - Teil 1
Dienstag, 09.09.2008
Auckland
Nach unserem doch sehr langen Flug landeten wir 2 Tage später um 6 Uhr morgens in Auckland. Dort trafen wir auch wieder auf Gilles, mit dem wir die nächsten 4 Wochen die Nordinsel bereisen sollten. Nachdem wir das Auto abgeholt hatten, machten wir uns, mit den ersten Schwierigkeiten des Linksverkehrs konfrontiert, auf den Weg zu unserem Zeltplatz.
Den Tag verbrachten wir damit uns in der Stadt ein wenig um zu sehen. Dabei zeigte sich, dass Auckland alles andere als eine schöne Stadt ist. Zwar konnte man einen größeren Einfluss Europas auf den Baustil erkennen, was jedoch an der Hässlichkeit der Stadt nicht viel änderte.
Mittwoch, 10.09.2008
Auckland
Der Höhepunkt des heutigen Tages bestand darin, dass sich Daniel, auf Grund seiner unendlich großen Liebe zu mir, aus ca. 192m vom „Skytower“ stürzte.
Ich weiß nicht, welche Nerven mehr angespannt waren!?
Nach dem tollkühnen Sprung unseres Helden, gab es noch ein kühles Bier von der Aussichtsplattform.
Um dabei das nächtliche Panorama der Stadt zu genießen.
Donnerstag, 11.09.2008
Auckland - Orewa
Nachdem Auckland eher flopte, machten wir uns schon am nächsten Tag auf den Weg in den Norden nach Orewa.
Hier ein Bild von dem dortigen Campingplatz und unserem Zelt, dass für uns mehr als 2 Monate ein Zuhause darstellte.
Freitag, 12.09.2008
Orewa
Heute machten wir einen Ausflug nach Goat Island Beach und Pakiri Beach.
Hier das „Wanderer-Team des Monats September“. Dieses Bild erschien unter anderem in Postergröße in der Zeitschrift des Neuseeländischen Alpenclubs.
Am Ende unserer zweistündigen Wanderung wurden wir mit diesem Panorama belohnt.
Wie ihr vielleicht auf dem Photo erkennen könnt, befindet sich der Photograph noch ein ganzes Stück höher, als unsere zwei Models. Nachdem ich mit solch einer Leichtigkeit und Grazie die Höhen der gefährlichen Klippen erklommen hatte, ließ ich meinen Partner Gilles weit hinter mir und wurde nicht umsonst für den „Wanderer des Jahres 2008“ vorgeschlagen.
Auf dem Weg zum Pakiri Beach entstand folgendes Photo, welches einen für Neuseeland typischen Landstrich zeigt.
Viel später erst fanden wir dann heraus, dass all diese saftig grünen Hügel künstlich waren.
Nach kilometerlanger Gravel Road (Schotterstrasse) erreichten wir schließlich Pakiri Beach.
Samstag, 13.09.2008
Orewa - Russel
Heute ging es weiter Richtung Norden zur Bay of Islands nach Russel.
Vom Aussichtspunkt der Stadt hatten wir einen schönen Blick auf die Bay of Islands.
Sonntag, 14.09.2008
Russel
Heute erkundeten wir den kleinen Ort Russel, der früher einmal als Anlegestelle der Piraten galt und in dem auch so einiges an Gesindel lebte. Heutzutage lebt der kleine Ort, der an einer ruhigen und geschützten Bucht liegt, eher von den Touristen, die die Bay of Islands besuchen.
Jedoch strahlt Russel auf Grund der noch zahlreich vorhanden alten Gebäuden und seiner prädestinierten Lage einen besonderen Charme aus. Und ist im Nachhinein gesehen einer der schönsten Orte der Nordinsel.
Montag, 15.09.2008
Russel – Ninety Mile Beach
Auch heute fuhren wir weiter die Küste entlang Richtung Norden.
Als erstes machten wir einen Stop in der Matauri Bay. Hier ist auch unser Auto zu sehen - aus unserem nagelneuen Chrysler in Kanada wurde ein uralter Ford.
Hier ein Bild direkt vom Strand.
Und ein weiteres von den zwei Kleinen beim herumalbern am Strand. Wobei der Partnerlook, das strahlende Weiß und die unschuldige Fröhlichkeit der Beiden auch aus einer Persil Werbung stammen könnte.
Unser nächster Stop an diesem Tag sollte Matai Bay sein. Davor aber noch ein Bild von einem weiteren schönen Strand auf unserem Weg.
Schließlich erreichten wir Matai Bay.
Das für uns kuriose hier sind die Kuhweiden in Verbindung mit Sandstränden und karibisch türkisem Wasser. Für uns ein gewohntes Bild stellt die Kuh auf einer grünen Wiese oder aber im Vordergrund eines Alpenpanoramas dar. Sodass, seit wir hier in Neuseeland sind, unser Weltbild ganz schön ins Wanken geriet.
Erschöpft von einem Tag voller Strände erreichten wir … natürlich … einen weiteren Strand: den Ninety Mile Beach.
Dienstag, 16.09.2008
Ninety Mile Beach
Unser heutiger Ausflug führte uns an den Nördlichsten Punkt Neuseeland, an das Cape Reinga.
Nach einer kurvenreichen und teilweise sehr schlechten Straße, erreichten wir den berühmten Leuchtturm. Aber selbst dieser konnte meinen hohen Ansprüchen als Photographin nicht gerecht werden, sodass ich diesen gerne einige Meter weiter rechts stehen gesehen hätte. Auf folgendem Bild sieht man Daniels und Gilles Bemühungen, mir die Welt zu Recht zurücken, wie ich sie gerne hätte.
Hier ein Photo von einem wirklich beeindruckenden Strand am Cape Reinga – genauso wie die Frau, die darauf zu sehen ist.
Einige Leuchtturmverschiebungen und Photos später ging es auf eine anstrengende fünfstündige Wanderung entlang der bergigen Küste. An diesem super schönen Aussichtspunkt machten wir erst mal Vesper, welches aus Brot, Käse, Paprika und Bier bestand. Die Schokoladenkekse als Nachtisch nicht zu vergessen.
Nach diesem ausgewogenen Mal konnten wir uns dann gestärkt auf den Rückweg machen.
Auf der Fahrt zurück zum Campingplatz, machten wir noch einen Abstecher in eine ganz anders artige Welt.
Erst einmal ging es durch eine riesige Kuhweide, …
… um dann 100 Meter weiter vor diesen riesigen Sanddünen zu stehen.
Meine einsamen Fußdapper…
… am Ende dieses wirklich schönen Tages.
